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Dienstag 04. Mai 2010
Das Wetter war zwar nicht besonders gut, aber der große Regen blieb zum Glück aus.
So entschlossen wir uns, noch eine andere Sehenswürdigkeit anzuschauen.
Wir fuhren in den Südwesten von Brüssel. Hier, in Mont-St-Jean nahe Waterloo, wird an die letzte große Schlacht Napoleon Bonapartes erinnert.
Napoleon hatte nach seiner Verbannung auf die Insel Elba Getreue um sich versammeln können und war wieder in Frankreich gelandet.
Die verbündeten Engländer, Russen und Preußen bereiteten Napoleon hier nahe Waterloo jedoch eine letzte Niederlage.
Danach wurde er wieder verbannt, allerdings in größere Entfernung, auf die Atlantikinsel St.Helena.
Nach einem ordentlichen Mittagessen in der Gaststätte "Wellington" schauten wir uns die angebotenen Ausstellungen an.
Ins Auge fällt vor allem die Erdpyramide mit dem Löwendenkmal. Von oben hat man einen schönen Ausblick auf die Schlachtfelder,
Die meiste Zeit des Jahres sieht man allerdings nur Felder die von Bauern bewirtschaftet werden.
Einmal im Jahr jedoch, im Juni, wird die Schlacht in historischen Kostümen nachgestellt.
Der Aufstieg auf die Pyramide ist nicht so einfach, wie das auf den ersten Moment erscheint.
Für ungeübte ist die steile Treppe doch sehr anstrengend, vor allem, wenn man die erste Hälfte sehr optimistisch schnell hochgegangen ist.
Die nächste Station war das Panoramabild der Schlacht. Für einen Moment fühlt man sich wie mitten im Kampfgetümmel.
Das kleine Wachsfigurenkabinett auf der anderen Straßenseite gibt Einblicke in die Hauptquartiere der Kampfbeteiligten.
In diesem Gebäude war Napoleons Unterkunft.
Links
Tourismusbüro Waterloo
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